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Stadtschloss Berlin Initiative
Wir bauen das Schloss

Wir bauen das Schloss.

Was hat die Pflegeversicherung mit dem Projekt Berliner Schloss gemein? – (18.6.2007)

IQB - Lutz Barth

(openPR) - Die Frage mag Sie verwundern. Aber der stolz verkündete Überschuss in der Pflegeversicherung von ca. 450 Mio. im Jahre 2006 würde die veranschlagten Baukosten von ca. 480 Mio. für das Berliner Schloss jedenfalls rein rechnerisch zu einem beträchtlichen Teil absichern. Freilich geht das nicht, steht doch die Pflegeversicherung in der näheren Zukunft vor einer möglichen Insolvenz und überdies darf der Überschuss nicht zweckentfremdet werden. Dies mag von den Verfechtern des Bauprojektes als misslich empfunden werden, aber die Hürden können nicht genommen werden, auch wenn die höchst brisante Frage, ob mit oder ohne Kuppel – gleichsam ein Lightbau – noch nicht ganz ausdiskutiert ist. Viele Prominente haben sich bekanntermaßen für den Wiederaufbau stark gemacht und wenn es stimmt, soll sogar unser Bundesfinanzminister dem Projekt offen gegenüber stehen. Dass hierbei der Bund die Hauptlast der Baukosten tragen wird, ist nicht sonderlich hinderlich.

Ich darf an dieser Stelle ein Zitat in Erinnerung rufen: „„Wer für die vergangenen Jahrzehnte die staatlichen Ausgaben und ihre Wirkungen in ein Verhältnis setzt, wird zu einem ernüchternden Fazit kommen: Wir haben einen viel zu hohen Preis für viel zu geringe Wirkungen gezahlt ... Maximaler Einsatz für minimale Wirkung – das ist ein denkbar schlechter Deal für den Staat und für unsere Gesellschaft.“

Markige Worte unseres Bundesfinanzministers. So kennen wir ihn halt und da stört es auch wenig, dass dieses Zitat dem schriftlichen Statement von Dr. Karl Heinz Däke - Präsident des Bundes der Steuerzahler – bei der Pressekonferenz über die Vorstellung des „Schwarzbuches 2006 – Die öffentliche Verschwendung“ entlehnt ist.

Weiterführender Link: http://openpr.de/news/131096/Was-hat-die-Pflegeversicherung-mit-dem-Projekt-Berliner-Schloss-gemein.html