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Stadtschloss Berlin Initiative
Wir bauen das Schloss

Wir bauen das Schloss.

Museum auf Zeit für die Kunst von heute, Vorstellung der Architekten-Entwürfe am 14. August in der Hertie School . – (11.8.2006)

Spiegel online

Der Palast der Republik wird abgerissen. Und dann? Mindestens sechs Jahre Ödland. Wie gut, dass namhafte Architekten im Auftrag des Magazins "Monopol" Erbauliches geplant haben: ein Museum auf Zeit - für die Kunst der Gegenwart.


Die Berliner Republik bekommt eine Bundesrasenschau. Wenn nichts passiert, wird nach dem Abriss des Palasts der Republik der Schlossplatz gnadenlos unter Halme gesetzt.


Auf Einladung des Dekans der Hertie School of Governance, Michael Zürn, der die Aktion ebenfalls unterstützt, wird „Monopol“ gemeinsam mit den beteiligten Architekten die Entwürfe am 14. August (19.30 Uhr) in der Hertie School of Governance im Learning Center des esmt-Campus am Schloßplatz 1, dem ehemaligen Staatsratsgebäude, vorstellen. Danach soll sich eine Diskussion mit den Architekten, den Unterstützern, den künftigen Nutzern des Humboldt-Forums und Vertretern der Landespolitik anschließen. Zürn: „Die Diskussion um die Zwischennutzung des Schloßplatzes verbindet in einmaliger Weise Fragen der Ästhetik mit solchen der Politik. Als Anwohner des Schloßplatzes freuen wir uns sehr, diese neu angestoßene Debatte aktiv begleiten zu können.“
Unterdessen haben auch der Kurator für den Deutschen Pavillon auf der Biennale von Venedig 2007, Nicolaus Schafhausen, der gleichzeitig das Kunstzentrum Witte de With in Rotterdam leitet, und der Präsident der Akademie der Künste, Klaus Staeck, ihre Unterstützung für das „Museum auf Zeit“ signalisiert. Die Zwischennutzung auf dem Berliner Schloßplatz solle auf jeden Fall intelligenter erfolgen, als bislang beabsichtigt, sagte Staeck. Die Akademie werde auch ein Forum für Ideen sein.

Weiterführender Link: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,430653,00.html