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Stadtschloss Berlin Initiative
Wir bauen das Schloss

Wir bauen das Schloss.

Eine Grünfläche für ein Jahr wird es nicht geben – (24.01.2007)

Matthias Oloew , Der Tagesspiegel

Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer über die abgespeckten Schlosspläne und die Perspektiven für den Humboldthafen.
Der Wiederaufbau des Schlosses soll viel billiger werden und schneller kommen. Überrascht Sie das?

Nein, denn ich weiß, dass im Bundesbauministerium seit langem daran gearbeitet wird, die Kosten zu reduzieren. Das finde ich richtig, wenn man kurz vor Verhandlungen mit dem Bundesfinanzministerium steht und sich Gedanken macht, wie der Bau auch preiswerter zu haben ist.

Welche Rolle spielt der Senat noch bei der Gestaltung des Schlosses?

Wir haben bei den Planungen sehr eng mit dem Bauministerium zusammengearbeitet, haben zusammen mit der Humboldt-Universität und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz den Raumbedarf konkretisiert.

Wie realistisch sind die jetzt im Raum stehenden Baukosten von 480 Millionen Euro? Kritiker des Schlossbaus haben schon die bisher angenommene Summe von 670 Millionen als Schönrechnerei bezeichnet.

Was es tatsächlich kosten wird, ist noch nicht abzusehen, das wird gerade im Bauministerium ermittelt. Ich glaube, dass das Schloss durch einen Verzicht auf aufwändige Elemente wesentlich billiger werden kann. Allerdings werden sich die Baukosten tatsächlich erst beziffern lassen, wenn die Pläne fertig sind.

Der Verzicht bedeutet, dass die stadtbildprägende Kuppel nicht gebaut wird.

Das ist schade, die Kuppel würde fehlen. Aber wir müssen realistisch bewerten, was sich finanzieren lässt. Wenn wir das Humboldt-Forum so bald wie möglich bauen wollen, müssen wir Kompromisse machen.

Weiterführender Link: http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/24.01.2007/3036601.asp