Softwareentwicklung & Webdesign Berlin: netcorps - Alexander Waldmann

Stadtschloss Berlin Initiative
Wir bauen das Schloss

Wir bauen das Schloss.

Skelett aus 20 000 Tonnen wird zerlegt – (28.3.2007)

Rainer L. Hein und Thomas Fülling, Berliner Morgenpost

Abrissarbeiten mindestens bis Ende 2008, möglicherweise gar bis ins Frühjahr 2009

Immer neue Asbestfunde sorgen für Verzögerungen beim Palast-Abriss.
Er sieht beklagenswert aus - der einstige "Palazzo Prozzo" im Herzen von Berlin. Inzwischen erinnert nur noch ein tristes, zweigeteiltes Rudiment an den monumentalen DDR-Prachtbau aus vergangenen Tagen. Wurde der Palast der Republik in den vergangenen Monaten schon immer vergänglicher, ist er seit gestern auch optisch kein Gebäude mehr. Das letzte Segment aus seiner Mitte - ein zehn Tonnen schwerer Stahlträger - wurde am Nachmittag von einem Schwerlastkran herausgehoben und abtransportiert.
Click here to find out more!

Erstmals seit 1974 - als der Aufbau des Stahlskelettes für den Palast erfolgte - ist der Blick wieder frei vom Schlossplatz hinüber zu Fernsehturm, Marienkirche und dem Bahnhof Alexanderplatz.

Mit diesem Durchstich sind das einstige Foyer und das Treppenhaus des Palastes verschwunden. Links und rechts der Lücke stehen noch die Stahlgerippe für die ehemalige Volkskammer und den Großen Saal. Seit Beginn der Abrissarbeiten wurden laut Uwe Beer, stellvertretender Bauleiter der mit Abriss beauftragten Firma Jaeger Umwelttechnik aus Bernburg (Sachsen-Anhalt), bereits gut 5000 Tonnen an Stahlträgern und -dräuten demontiert. Insgesamt wurden beim Palast etwa 20 000 Tonnen Eisen und Stahl sowie 57 000 Tonnen Beton verbaut. Die ein bis zwölf Tonnen schweren Segmente werden in kleinere Teile zerlegt, dann per Lkw zum Einschmelzen abtransportiert.

Weiterführender Link: http://www.morgenpost.de/content/2007/03/28/berlin/891313.html